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Geschichte der Burg an der Pegnitz im Nürnberger Land980 Gründung der Burg an der Pegnitz, eine der vier Grenzbefestigungen, die der Bischof von Eichstätt im Auftrag von König Konrad an den Grenzen seines Bistums errichtet hatte, um sich gegen die vom Fichtelgebirge her einfallenden heidnischen Wänden zu schützen. 1200 Die Burg gehört den Grafen von Sulzbach und kommt dann in den Besitz der Hohenstaufen. 1269 Nach dem Aussterben der Hohenstaufen erscheint Ludwig der Strenge von Oberbayern als der Besitzer der Burg. 1279 Die Burg wird Sitz des bischöflichen bambergischen Amtes Veldenstein/Neuhaus (bis 1803). Mit dem Namen "Neuenhaus"ist die Burg gemeint, nicht die an ihrem Fuß gelegene Ortschaft. 1326 Das bayrische Salbuch besagt, dass unter der Burg eine Einsiedlung im Entstehen ist. 1388 Im Städtekrieg zwischen Adel und Bürgertum wird die Burg von den Nürnbergern erobert. 1468 Unter Bischof Phillip von Henneberg wird die Amtsburg zu einer Residenzburg ausgebaut und bekommt ihre heutige Ausdehnung. 1648 Trotz der stürmischen Ereignisse des 30jährigen Krieges blieb die Burg im allgemeinen erhalten. 1708 Die Burg wird durch eine Pulverexplosion (Blitzschlag im Pulverturm) stark beschädigt. 1805 Die Burg geht in Privatbesitz über und wechselt häufig ihren Besitzer. Bemerkt sei, dass die Burg zu keiner Zeit zu den Raubritterburgen gehört hatte. 1898 Dr. med. Ritter von Epenstein auf Schloss Mauterndorf im salzburgischen Lungau erwirbt käuflich die Burg. 1898 v. Epenstein bemüht sich, der Burg ihr ehemaliges Aussehen wiederzugeben, er beauftragt ohne Scheuung der Kosten den Nürnberger Steinmetzmeister Johann Gröschel mit dem Ausbau der Burg. Dieser hat in fast 10 jähriger Bauzeit die vom Verfall bedrohten Mauern, Türme und Tore wieder instandgesetzt. 1912 Familie Goering wohnt im Herrenhaus der Burg. Hermann Goering, Vater Dr. Jur. Heinrich Goering, war erster Ministerpräsident in Deutsch-Südwest-Afrika und mit Epenstein befreundet. 1918 Im 1. Weltkrieg war die Burg an der Pegnitz eine zeitlang Lazarett, in dem 22 Verwundete Aufnahme fanden. 1936 Epenstein stirbt, Erbin der Burg wird seine Frau Elisabeth von Epenstein geb. Schdrowicz. 1939 Die Burg an der Pegnitz geht von Ww. von Epenstein an Goering über. 1945 20. April Amerikanische Truppen besetzen die Burg. Nach dem Krieg übernimmt die Landesvermögensverwaltung die Burg und belegt sie mit mehr als 100 Heimatvertriebenen. 1950 Die Burg geht in die Verwaltung des Finanzamtes Pegnitz über und wird unter Denkmalschutz gestellt. 1950-1951 Der Burgturm durch Kriegeseinwirkung stark beschädigt, wird instandgesetzt. . . |
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